Dienstag, 9. Februar 2010

Blut geleckt

Seit ich in der Schule einen Fotokurs belegt habe, wo wir analog fotografieren, bin ich im Analog-Fieber. Ich weiß auch nicht warum genau. Wahrscheinlich, weil ich dort nicht nur unheimlich viel über Belichtungszeiten und Blenden lerne, sondern auch weil die Bilder einen einzigartigen Lock haben, den man mit keinen Programm imitieren kann.

Ich habe mich also entschlossen, mit dem Fotografieren auf Film anzufangen und die Filme nachträglich in (m)einer Dunkelkammer zu entwickeln. Jetzt musste ich nur noch einen geeigneten Raum dafür finden. Nachdem dieser gefunden war, musste ich ihn nur noch etwas entrümpeln. Einen Tag nach dem Saubermachen, brachte ich nun einige Sachen, die man zum Film entwickeln braucht in den kleinen Kellerraum. Eine halbe Stunde später fuhren meine Familie und ich nach Hamburg. Seit diesem Tag bin ich nun stolzer Besitzer einer Spiegelreflexkamera und zwei Zoomobjektiven. Kaum hatten wir die Kamera gekauft, wollte ich mit dem Fotografien anfangen. Gesagt getan. Während meine Eltern mit meiner Schwester shoppen gingen, zog ich mit meiner Kamera durch Hamburg. Schnell hatte ich die Kamera verstanden und konnte so meinen ersten Schwarz-Weiß-Film einlegen. Ich ging als erstes in die U-Bahn Station am HBH und fotografierte die vorbeirasenden Züge. Bald hatte ich die ersten Fotos gemacht und ging zum Jungfernstieg, um dort die Leute und Tiere zu fotografieren. Bald hatte ich mein Motiv gefunden. Ein Mann schaute durch einen Torbogen auf das Hamburger Rathaus und im Hintergrund sah man die Möwen. Ich drückte ein paar Mal ab und ging auf die Suche nach neuen Motiven.

Seit Hamburg sind nun einige Tage vergangen, die bestellen Chemikalien sind angekommen, die Dunkelkammer ist so gut wie fertig und ich kann es kaum erwarten die ersten Filme zu entwickeln.

Liebe Grüße
Arne

PS: Sobald ich den Film aus Hamburg entwickelt habe, werde ich die Bilder hier hochladen.


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